Autor: Tram_HL2025

  • Pressemitteilung vom 29.03.23

    Pressemitteilung vom 29.03.23

    Ein Versuch in die richtige Richtung, Tram für Lübeck e.V. ist gespannt auf die Ergebnisse des Verkehrsversuchs Fackenburger Allee

    Der Verkehrsversuch Fackenburger Allee ist nun beendet – ein gutes Projekt, das hoffentlich viele Erkenntnisse bringt. Für einen attraktiven Radverkehr und hochwertigen ÖPNV ist es notwendig, diesen mehr Platz zur Verfügung zu stellen und genau das ist mit dem Verkehrsversuch passiert. Vollkommen ausgereift war das Konzept natürlich noch nicht – es war ein temporärer Versuch, der ohne bauliche Veränderungen punkten musste. Jedoch ist der Gesamteindruck im Verein positiv. Fahrradfahren wurde auf der Strecke als deutlich angenehmer und zügiger empfunden. Interessanterweise hatten wir auch den Eindruck, dass die Staus im Kfz-Verkehr im Verlauf des Verkehrsversuchs stetig abgenommen haben. Ob die harten Verkehrsdaten dies bestätigen, wird sich zeigen.

    Langfristig wäre eine Entspannung der Verkehrssituation auf jeden Fall erwartbar, weil Radverkehr und ÖPNV deutlich weniger Platz benötigen als Autos. Vier Gelenkbusse können 450 Menschen transportieren – so viele Personen wie durchschnittlich in 300 Autos sitzen. Gäbe es auf der Fackenburger Allee eine Straßenbahn, würden dafür sogar zwei Tram-Wagen für die gleiche Fahrgastanzahl ausreichen. In jedem Fall ist für die Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor ein hochwertiger ÖPNV notwendig. Hochwertig bedeutet unter anderem die Einrichtung einer eigenen Trasse für den ÖPNV, wo immer dies straßenbaulich möglich ist, oder die Priorisierung durch verkehrsregelnde Einrichtungen zugunsten des ÖPNVs. Aus diesen Gründen setzt sich Tram für Lübeck e.V. für einen hochwertigen ÖPNV zusammen mit guter Rad- und Fußweginfrastruktur ein. Beides verbessert die Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems und schafft mehr Raum für eine lebenswerte Stadt.

  • Pressemitteilung vom 15.01.23

    Pressemitteilung vom 15.01.23

    Eine Straßenbahn für Lübeck –
    Sprungbrett für die Verkehrswende?

    Am Mittwoch, den 01. Februar um 19 Uhr, lädt Tram für Lübeck e.V. alle interessierten Lübecker:innen ein, die Möglichkeiten und Hindernisse einer Straßenbahn mit zwei Experten zu diskutieren. Die Veranstaltung findet im Vortragssaal des Museum für Natur und Umwelt in der Musterbahn 8 statt.

    Vortragen werden Michael Stödter, der Verkehrswendebeauftragte der Hansestadt Lübeck und Nils Jänig von der Firma Ramboll, die insbesondere in Skandinavien für nachhaltige und zukunftsorientierte Verkehrsplanung bekannt ist. Nils Jänig wird das Projekt Stadtbahn Kiel und das aktuelle Vorgehen beim Teilgutachten Stadtbahn Lübeck vorstellen. Das Potenzial einer Straßenbahn im Rahmen des neuen Verkehrsentwicklungsplans wird Michael Stödter erläutern.

    In Kiel ist der Beschluss gefasst – politisch beinahe einstimmig – es soll eine Straßenbahn werden. Doch wie sieht es in der Hansestadt Lübeck aus, die ein wichtiges Zentrum in Schleswig-Holstein ist? Kann eine Straßenbahn auch hier dem brüchig gesparten öffentlichen Nahverkehr neuen Schwung geben?

    Lutz Kuwalsky von Tram für Lübeck e.V. lädt ein: “Am 01. Februar um 19 Uhr möchten wir im Museum für Natur und Umwelt zu dem Thema Teilprojekt Stadtbahn Lübeck informieren. Alle Lübecker Bürger:innen haben die Gelegenheit, bei unserem Vortragsabend mehr über die Chancen, den Charme und den Weg zu einer Tram zu erfahren und auch kritische Fragen zu stellen.”

    Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter www.tram-luebeck.de und für Fragen oder Anmerkungen sind die Veranstalter:innen gerne unter info@tram-luebeck.de erreichbar.